Bis zum 49. Lebensjahr bestand mein Leben aus „höher, schneller, weiter“ und „da geht noch was“, Zeichen des eigenen Körpers wurden gekonnt ignoriert, bis der Körper und die Seele mich ungefragt auf Null runter gebremst haben. 

Und hier begann mein Weg zum Yoga, im YR Zossen. Von Beginn an spürte ich, wie mich die Yogapraxis berührt, mich erdet und mir eine neue Lebensrichtung gibt. Den eigenen Körper wahrzunehmen, Blockaden zu lösen, den Geist ruhiger werden zu lassen  – all die physischen  und psychischen Veränderungen achtsam zu erkennen: das ist für mich Yoga. Yoga wirkt nicht nur auf der Matte, vielmehr auch außerhalb der Matte: im Alltag. 

Über meine eigene Yoga-Erfahrung als Schüler und dem Austausch mit meiner Lehrerin sagte ich sehr schnell „ja“ zu mir selbst und habe bei Katharina Middendorf die Nivata-Yoga-Lehrerausbildung in Berlin-Zehlendorf mit 300 h abgeschlossen, die 500 h werden in 2024 abgeschlossen sein.

Körperwahrnehmung, Atmung, Bewegung, Balance, Ausgeglichenheit, Klarheit, Ruhe und Stille – dies sind einige große Wörter, die ich im Unterricht immer wieder vermitteln möchte. Raus aus dem Alltag und rauf auf die Matte. Mein Unterricht ist mal aktivierend, mal regenerierend als auch dynamisch sowie still. 

Mit Herz und Seele bin ich Yogalehrerin. Für mich ist es ein großes Glück, während des Unterrichtes wahrzunehmen, dass jeder Schüler auf seiner Matte im Hier und Jetzt angekommen und der Alltag draußen geblieben ist  – sowie  nach der Yogastunde in glückliche und entspannte Gesichter blicken zu dürfen. 

Yoga bereichert mein Leben und auch das Leben meiner Familie. 

Laß das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören. Dalai Lama